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Do, 03.11.2016 - So, 06.11.2016

Ort WerkStadt, Emser Straße 124, 12051 Berlin

Unframed Festival

Krishan Rajapakshe

Das Unframed-Festival 2016 wird durch Dr. Gabriele Kämper, Geschäftsstelle Gleichstellung der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen eröffnet. Das Festival präsentiert zum Thema „Feminismus heute“ ein vielfältiges Programm aus Kunstausstellungen, Konzerten, Performances, Film-Screenings, Workshops und Podiumsdiskussionen. 18 Veranstaltungsorte sind an dem Festival beteiligt.

 
Zum zweiten Mal findet in Berlin vom 4. bis zum 6. November das UNFRAMED FESTIVAL an verschiedenen Orten in Neukölln statt und verbindet die Präsentation eines hochwertigen, themenbezogenen Kulturprogramms mit der Aufforderung an das Publikum zur demokratischen Teilhabe, zur Partizipation.

 
Das diesjährige Thema ist „Feminismus heute“. Aus verschiedenen Blickwinkeln wie Wort, Bild, Klang, Bewegung und unter aktiver Einbringung des eigenen Standpunkts oder Weltbilds wird gemeinsam eine vielfältige, kontroverse und lebendige Collage zum Thema „Feminismus“ erstellt.

 
Historisch führt die Reise von der Entstehung der Frauenrechtsbewegung vor etwa 150 Jahren über den politischen bzw. künstlerischen Feminismus der 1960er und 1970er Jahre bis zur gegenwärtigen Gemengelage, in der sich feministische Selbstbehauptung zunehmend wieder mit Weiblichkeit, selbstbewusster Erotik und Sex-Appeal kurzschließt. Global reicht das Spektrum von Gesellschaften wie der unseren, in der die Gleichberechtigung der Geschlechter per Grundgesetz immerhin weitgehend garantiert wird, bis hin zu Gesellschaften oder Kulturen, in denen Frauen bis heute um die Gewährung selbst der grundlegendsten Rechte immer noch kämpfen müssen.

 
Nicht zuletzt gibt es äußerst verschiedene Gestalten, in denen „Feminismus“ heutzutage daherkommen kann: als politischer Kampfbegriff, als divenhafte Selbstinszenierung in der Pop-Musik oder als Vermarktung des weiblichen Körpers in der Werbung. Feminismus heute: Wir möchten ein breites Spektrum unterschiedlichster Positionen und Standpunkte zu diesem Thema sich präsentieren lassen und dabei nicht nur die Situation zu verschiedenen historischen Zeiten und in verschiedenen Kulturen bzw. Regionen der Welt, sondern neben weiblichen auch männliche Blickwinkel auf das Thema miteinbeziehen.

 
Das UNFRAMED FESTIVAL ist politisch. Denn es distanziert sich ausdrücklich von dem elitären, selbstverliebten und undemokratische Gehabe, das sonst im Kulturbereich üblich ist. Die künstlerische wie sprachliche Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen zielt ab auf notwendige Prozesse des Umdenkens, der Neuorientierung und der Veränderung.

 
Es ist ein Open Space des Austauschs, der Vernetzung und der Kommunikation und offen für alle, bei freiem Eintritt.

 
Ein Projekt der Unframed Society in Kooperation mit schwarzekatze\weisserkater e.V. und der Neuköllner Gleichstellungsbeauftragten Sylvia Edler, finanziert aus Mitteln der Stiftung DKLB und mit freundlicher Unterstützung von Photocircle.