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Projektlaufzeit: 3 Monate

(Mi, 25.04.2018 - So, 05.08.2018 )

Ort Körnerpark, Jonasstraße Ecke Selkestraße , 12051 Berlin

Freiluftkino im Körnerpark 2018

 

Ihr habt abgestimmt, und folgende Filme zeigen wir dieses Jahr im Freiluftkino am Körnerpark:

 

Die Vorführungen finden am 13.7., 20.7., 27.7. und 3.8.2018 jeweils um 21:00 an der Ecke Jonasstraße / Selkestraße statt. 

(Bei schlechtem Wetter muss niemand im Regen stehen: Wir zeigen die Filme dann einfach in der WerkStadt, Emser Str. 124.) 

 

Der Eintritt ist wie immer frei, aber wir freuen uns über Spenden für das Projekt.

 

 


 

Freitag 13. Juli 2018 - 21:00

 

Wilde Maus

 
Spielfilm 

103 min

Regie: Josef Hader

Deutsche / österreichische Originalfassung

 

Könige werden zuvorkommend behandelt! Das ist zumindest Georgs (Josef Hader) Ansicht, der seit Jahrzehnten als etablierter Musikkritiker für eine Wiener Zeitung schreibt. Doch dann wird ihm überraschend gekündigt: Sparmaßnahmen. Während die Gedanken seiner Frau nur um ihren nächsten Eisprung und das Kinderkriegen kreisen, verheimlicht er den Rausschmiss und sinnt auf Rache. Georgs nächtliche Rachefeldzüge gegen seinen ehemaligen Chef beginnen als kleine Sachbeschädigungen und steigern sich, zu immer größer werdendem Terror. Schnell gerät sein bürgerliches Leben völlig aus dem Ruder.

Josef Hader erzählt in seinem lang erwarteten Regiedebüt von einem Wettlauf in den Wahnsinn – eine pointierte und pechschwarze Tragikomödie über neurotische Stadtmenschen und die Liebe in Zeiten unendlicher Freiheit.

 

 

 


 

Freitag 20. Juli 2018 - 21:00

 

Überall wo wir sind


Dokumentarfilm

92 min

Regie: Veronika Kaserer

Deutsch mit engl. Untertiteln

 

Heiko, ein 29-jähriger lebensfroher Tanzlehrer aus Berlin, kämpft seit sieben Jahren mit einer tödlichen Krankheit. Als sich die Familie und seine Freunde daran gewöhnt haben, dass Heiko allen Prognosen zum Trotz einfach immer weiterlebt, erhält er die Diagnose, dass ihm nun nicht mehr viel Zeit bleibt, und er kehrt zum Sterben in sein Elternhaus zurück. Aber auch jetzt geben Heiko und vor allem sein Vater Jürgen die Hoffnung auf ein Wunder nicht auf. Seine Mutter Karin versucht hingegen, ihn auf das Bevorstehende vorzubereiten. Sie würde ihrem Sohn gern von ihrer Nahtoderfahrung erzählen, findet aber nicht den passenden Moment. Tag und Nacht verbringen viele Freunde und Verwandte Zeit bei Heiko am Bett, um noch einmal in seiner Nähe zu sein, gemeinsam zu weinen und auch herzhaft zu lachen. Heikos Schwester stürzt sich auf Organisatorisches und sucht Halt in einer gewissen Distanz. Die Formen des Umgangs mit dem Verlust und der Trauer sind so unterschiedlich wie die Betroffenen selbst.

Ein Film, so bewegend wie das Leben selbst. Denn hier geht es nicht um den Tod. Hier geht es um das Leben.

 

 


 

Freitag 27. Juli 2018 - 21:00

 

Expedition to the End of the World 


Dokumentarfilm

95 min

Regie: Daniel Dencik

Original mit engl. Untertiteln

 

Eine kleine Gruppe leidenschaftlicher und tapferer Wissenschaftler ist « zum Ende der Welt » aufgebrochen. Bei diesem Unterfangen sind sie nicht allein. Zusammen mit Künstlern und Geologen haben sie vor, den Nordosten Grönlands zu erreichen, wo der rasch schmelzende Eismantel ungeheure Klimaveränderungen auslöst und droht, zu einer gigantischen Umweltkatastrophe zu werden. Jedes Mitglied dieser Expedition muss sich, weit weg von den Annehmlichkeiten zu Hause, an einen vollkommen neuen Lebens- und Arbeitsstil gewöhnen. Diese Reise wird somit auch zu einer Möglichkeit, die Welt auf eine andere Weise zu erleben. Wo Eisbären und zahllose Gefahren lauern, offenbart sich die Natur in atemberaubender Schönheit. Der Film - eine persönliche und ehrgeizige Arbeit von erstaunlicher Tragweite - manipuliert bewusst die menschlichen Emotionen und die grimmige Schönheit einer Welt, die vom Untergang bedroht ist. Wie ein altmodischer Abenteuerfilm stellt Expedition to the End of the World eine wichtige Frage. Eine Frage, die nicht mehr umgangen werden kann: Welches und wo ist der eigentliche Platz der Menschheit im weiten Netz der Schöpfung?

 

Expedition to the End of the World - trailer from Haslund Film on Vimeo.

 


 

Freitag 3. August 2018

 

Tiger Girl


Spielfilm

90 min

Regie: Jakob Lass

Deutsche Originalfassung

 

 

Bei der Polizei ist sie durchgefallen, daher macht Margarete eine Ausbildung beim Sicherheitsdienst. Abends trifft sie zufällig einen aufdringlichen ehemaligen Kollegen, der ein Taxi ruft, um sie mit nach Hause zu nehmen. Auftritt Tiger: kurze braune Haare, tough, Kämpferin, Fahrerin des Taxis. Als ihr klar wird, dass die Situation nicht einvernehmlich ist, lässt sie Margaretes Begleiter auf der Straße stehen. Es ist nicht das letzte Mal, dass sie als ihre Retterin einspringt. Tiger wohnt auf einem Dachboden mit zwei Männern, sie weiß, wie man mit einem Baseballschläger umgeht. Sie klaut sich beim Sicherheitsdienst eine Uniform und lenkt das Leben von Margarete, die sie Vanilla tauft, radikal in andere Bahnen. 

Jakob Lass, der mit Love Steaks bereits Erfolge feierte, drehte nach den Regeln seines eigenen FOGMA-Manifests und ließ große Teile der Dialoge improvisieren. Trotz des dokumentarischen Stils erzählt er mit schnellen Schnitten, stilisierten Kampfszenen und viel Tempo. Geht es anfangs noch darum, aufdringliche Männer in Schach zu halten, werden Uniformen und Fäuste der beiden Frauen bald für ganz andere Zwecke genutzt. Immer mehr steht auf dem Spiel, Werte kommen auf den Prüfstand.