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Fr, 26.02.2016 - So, 27.03.2016

Ort WerkStadt, Emser Straße 124, 12051 Berlin

Lesti

Wer-nie-sah, der kann doch fühlen

Wer-nie-sah

Vernissage:
Freitag, 26. Februar 2016, 20 Uhr

der kann doch fühlen

Ausstellung:
27. Februar - 27. März 2016 Dienstag - Samstag ab 19 Uhr und nach Vereinbarung

  


 

"Wer-nie-sah, der kann doch fühlen“ ist eine Ausstellung, deren Titel keineswegs eine tröstende Ermutigung für sehbehinderte Mitmenschen vermitteln soll. Vielmehr ist beabsichtigt, den im Empfinden zu Recht so bedeutenden und im Umfang der Wahrnehmung maßgeblichen Sehsinn um den Sinn des Fühlens, Tastens, „Begreifens“ zu bereichern. Manche Dinge lassen sich einfach durch das Sehen nicht allein „begreifen“. So wie der Erschaffer der ausgestellten Objekte während der Arbeit immer wieder über Wölbungen, Ecken, Scharten, Rinnen, Kuhlen streicht, bittet er nun den Betrachter, es ihm nachzutun, seinen Gesichtssinn um den des Tastens, Fühlens zu bereichern. Dass Fühlen und Gefühl dann ineinanderfließen können, ist Hoffnung, Anliegen der Ausstellung.

Die ausgestellten Objekte sind vornehmlich Skulpturen und Reliefs aus verschiedenen Holzarten. Die Motive sind entweder Eigenschöpfungen oder anverwandelte und damit vom Erschaffer angenommene. Die Bandbreite der Anverwandelungen reicht dabei von der Renaissance bis in das zwanzigste Jahrhundert. Wichtig war bei deren Auswahl (eher unbewußt) lediglich die Möglichkeit oder der Willen des Annehmens des Motivs, wieder das Gefühl.

Und damit: Please touch!